Optimierung
Warum optimieren?
Eigenverbrauch lohnt sich, weil Ihr eigenproduzierter Strom günstiger ist als der Strom aus dem Netz. Das liegt daran, dass der Stromtarif (typischerweise
> 30 Rp./kWh im Hochtarif) sich zusammensetzt aus dem Preis für die Elektrizität selbst, aber auch aus Netznutzungskosten und diversen Abgaben.
Die letzten beiden fallen für den eigenverbrauchten Solar-Strom nicht an und machen diesen günstiger.
Vermehrt werden durch die Energieversorger die Niedertarifzeiten in den Bereich der grössten Solarproduktion verschoben was zur Folge hat, dass die Produzenten weniger Einkommen generieren können. Die Hochtarifzeiten wirken dafür bis spät in die Nacht.. Zudem werden die Rückspeisetarife
auch immer magerer.
Darum lohnt es sich immer mehr, den eigenen Strom zu speichern oder in Heisswasser umzuwandeln.
Wir setzen grundsätzlich nur Wechselrichter ein, welche bereits für den
direkten Anschluss von Batteien geeignet sind. Die Erfahrung zeigt,
dass Wechselrichter z.B. von Goodwe diese Voraussetzungen bereits
sehr gut erfüllen.
Der direkte Gleichstromanschluss spart den Umwandlungswirkungsgrad.
Sie haben zum Beispiel auch eine integrierte Notstrom-Funktion.
In Millisekunden nach einem Netzausfall schalten sie diese ein und
man kann z.B. sein Wohnzimmer mit TV und WLAN weiter nutzen.
Es lassen sich Schalter programmieren, die bei Überproduktion von
Solarstrom z.B. den Boiler zuschalten und dieser somit den "Gratisstrom" nutzt.
Natürlich lassen sich auch andere Geräte genau so einfach steuern. Gerne beraten wir Sie, wie Sie Ihern Eigenverbrauch optimieren künnen.
Mit jeder selbst verbrauchte KWh sparen Sie Geld!
Wärmeerzeugung
Diverse neue Geräte wie Wärmepumpen oder Wärmepumpenboiler sind mit den Funktionen SG-Ready oder Solar-Ready ausgerüstet. Diese lassen sich mit unseren Wechselrichtern direkt ansteuern. Keine teuren Zusatzgeräte notwendig!
SG-Ready (Smart Grid Ready)
Das ist ein offizielles Label .
Was es ist:
Eine definierte Schnittstelle.
Die Funktion:
Die Wärmepumpe kann mit dem Stromnetz kommunizieren. Wenn Überproduktion ist, kann der Wechselrichter ein Signal senden, und die Wärmepumpe "überlädt" den Speicher, um die Energie günstig zu speichern.
Wichtig für PV:
Dank dieser Schnittstelle können moderne Wechselrichter der Wärmepumpe auch mitteilen: "Ich habe gerade viel Solarstrom vom eigenen Dach, heize jetzt das Wasser auf!"
e-Auto Ladestationen
Die Ladestationen für e-Autos von Goodwe kommunizieren direkt mit dem Wechselrichter und lassen sich so optimiert zum laden Ihres Fahrzeuges einsetzen!
Geräte
Wenn mehrere Geräte gesteuert werden sollen empfiehlt sich der Solar-Log.
Er gibt mehr Funktionalität und hohe Flexibilität für mehr Effizienz bei der Steuerung, der Regelung von PV-Anlagen. Solar-Log bietet ein einfaches Online-Portal und eine perfekte Ausfall- und Ertragsüberwachung für PV-Anlagen. Das Ziel: maximale Leistung und hohe Wirtschaftlichkeit für jede Photovoltaikanlage.
Es stehen Steuerbare Relais mit vielen Schaltmöglichkeiten zur Verfügung so damit der Überschuss jedesmal zuerst selber verbraucht wird. Gerne zeigen wir Ihnen Vorort, welche Verbraucher geeignet sind.
Kontrolle
Im Allgemeinen muss der Eigentümer, der eine neue Photovoltaikanlage mit Verbindung zu einem Niederspannungsverteilnetz übernimmt, innerhalb von sechs Monaten eine Abnahmekontrolle durch ein unabhängiges Kontrollorgan oder eine akkreditierte Inspektionsstelle veranlassen und innerhalb dieser Frist der Netzbetreiberin den Sicherheitsnachweis einreichen (vgl. Art. 35 Abs. 3 NIV)
Dies ist in unserem Angebot eingeschlossen. Wir übernehmen auch alle An- und Fertigmeldungen bei den Energieversorgern, Gemeinde und Pronovo.
Zudem erledigen wir für andere Unternehmen / Kunden gerne die unabhängige Kontrolle und die Beglaubigung der Anlage. Wir erfüllen alle Anforderungen resp. Bewilligungen dafür vom Starkstrominspektorat (ESTI) und Pronovo.
Was ist Pronovo?
Pronovo ist dafür zuständig, die Fördergelder des Bundes auszubezahlen. Sie sammeln den sogenannten "Netzzuschlag" (den jeder auf seiner Stromrechnung bezahlt) ein und verteilen ihn an die Produzenten von grünem Strom.
Das Konzept:
Wer eine Solaranlage baut, bekommt Geld vom Staat als Unterstützung. Pronovo prüft den Antrag und überweist das Geld.
Beispiel: Familie Müller baut eine Solaranlage auf ihr Einfamilienhaus. Nach der Inbetriebnahme meldet ihr Elektriker die Anlage bei Pronovo an. Wenig später erhalten die Müllers die "Einmalvergütung" (EIV) – also einen direkten Geldbetrag – auf ihr Konto überwiesen.
2. Der Herkunftsnachweis (HKN)
Da man Strom nicht sehen kann und nicht weiss, ob er aus einem Atomkraftwerk oder einer Solaranlage kommt, braucht es einen Beleg für seine Erzeugung.
Das Konzept:
Für jede Kilowattstunde grünen Strom, die produziert wird, stellt Pronovo einen digitalen "Geburtsschein" aus. Das nennt man Herkunftsnachweis (HKN).
Nur wer diesen Nachweis kauft oder entwertet, darf behaupten, er nutze "Ökostrom".
Beispiel:
Ein Bauer hat eine riesige Solaranlage auf der Scheune. Er verbraucht den Strom nicht selbst, sondern speist ihn ins Netz ein. Pronovo registriert: "Der Bauer hat 1000 kWh Sonnenstrom gemacht". Der Bauer kann diesen Nachweis nun
(oft über das lokale Elektrizitätswerk) verkaufen. So wird der Strom
zu offiziellem "Solarstrom".
3. Das Anlagenregister
Pronovo führt die offizielle Liste aller Kraftwerke in der Schweiz, die erneuerbare Energie produzieren.
Beglaubigung:
Damit alles mit rechten Dingen zugeht, muss jede Anlage offiziell beglaubigt und registriert sein. Pronovo ist der "Türsteher", der prüft, ob die Anlage wirklich existiert und korrekt misst.





